Eine Pelzige Angelegenheit, eine kleine Geschichte.

5 Kommentare

Ich finde es Schockierend, wie viele tierische „Produkte“ es am Markt gibt,
wie viel Tod uns eigentlich umgibt..
Das ist echt irre!

Vor einiger Zeit, traf ich mich mit einer Freundin, wir hatten einen netten Spaziergang.
Wir sind die Mariahilferstraße auf und ab gegangen… sie erzählte mir, was bei ihr in letzter Zeit so los war.
Irgendwie sind wir zum Thema Veganismus gekommen, natürlich hatte nicht ich dieses Thema gestartet, aber ich ließ mich darauf ein, schließlich informiere ich andere jah grundsätzlich gern, wenn wer Interesse von sich zeigt.

Ich möchte nur, dass sich der Mensch zu 100% bewusst darüber ist, WAS auf seinem Teller liegt, WIE es dahin gekommen ist, und eine gute Vorstellung dazu wie es Geschlachtet wurde, vielleicht auch wie es Gehalten und wie es gelebt hat.
Tiere dürfen so einfach nicht behandelt werden.

Es war mir früher nie besonders bewusst, wie viel Tod uns umgibt, wenn wir es aus einer Spirituellen, aber auch wissenschaftlichen Sicht betrachten, ist um uns sehr viel negative Energie, wenn du möchtest auch als negative Frequenzen oder als negative Schwingungen bekannt. Man sagt, alles ist Energie oder Schwingung.

Und vor allem weil diese Tiere, bevor sie in den Markt als „Produkt“ gestellt werden, viel Leid erfahren müssen, kann ich mir kaum vorstellen, dass diese dadurch positive Gefühle bzw. Energien, zur Umwelt hinaustragen…
Diese Energien nimmt man als Mensch auf und können uns stark beeinflussen. (Dazu komme ich vielleicht genauer in einem anderem Artikel, wenn Dich das interessiert, schreib es mir bitte in den Kommentaren!)

Wir landeten schließlich beim Stephansplatz, dort gingen wir noch in den Steffl hinein.
Von der Skybar bis ganz nach unten sind wir gemütlich hinunterspaziert.
Gleich im 1. oder 2. Stock unter der Skybar, schockierte mich der Anblick dieser Ebene…
Eine Etage voller toter Tiere, Voll-Pelzmäntel, Pelzhauben und diverse Pelz & Leder Bekleidung & Schmuck.
Furchtbar…

Der Schock saß wirklich tief… früher war ich oft mit meiner Mutter an diesem Ort…
Damals habe ich das noch nicht gesehen… oder, noch nicht begriffen..

Ich habe die Gewohnheit mir immer anzusehen woraus etwas hergestellt ist, hierbei dachte ich mir nur, „ich sehe mir mal an, was das für arme Tiere sind, die dort hängen –
Canda Goose, Kojotenpelz.

Nun als Veganer, wenn ich Echtpelz-Mäntel sehe, sehe ich nur noch tote Tiere, die auch hier, elendig leiden mussten, auf grausamste weise gequält wurden und für ein Stück Pelz oder Leder, sterben müssen.

KOJOTENPELZ!?
Wissen die Leute eigentlich, dass sie sich mit!?HUNDEN!? Bekleiden???
Der Kojote gehört zur Familie der Hunde, das kann niemand abstreiten, ich möchte mir nicht vorstellen meinen eigenen Hund zu tragen, widerlich und ebenso traurig.
Ich finde diesen Trend absolut nicht schön, dass Tiere für Mode sterben.
Ältere Zivilisationen hatten ihre Gründe Pelz zu tragen und war für deren Umstände vielleicht auch notwendig, diese Art von handeln definiere ich aus heutiger Sicht als Primitiv, wären sie Weiser gewesen bzw. hätten sie andere möglichkeiten gehabt, hätten sie bestimmt nicht so gehandelt.

Ich möchte nur zu verstehen geben, dass ich es absolut nicht schön finde, wenn jemand diese Branche zur heutigen Zeit noch unterstützt.
Ich bin kein heiliger, ich habe genauso meine Leder-Jacke und Schuhe im Kasten stehen, stolz bin ich nachträglich nicht darauf – hätte ich es besser gewusst, hätte ich damals auf diese Wahl verzichtet.

Schön finde ich es nicht, aber wegschmeißen kann ich diese auch nicht, es würde keinen Unterschied mehr machen.
Ich behalte sie bis sie kaputtgehen und ab jetzt nur noch auf Tierleid-freie, möglichst fair & Eco freundliche Fashion zurückzugreifen.
Mit diesem Post wollte ich lediglich nur etwas darauf aufmerksam machen, einen detailierteren Artikel darüber schreibe ich noch.

Ich habe mein Mindset komplett verändert, dadurch möchte ich, dass nun auch nie wieder jemand meinetwegen leiden muss.
Nie mehr soll ein Wesen, Tier oder Mensch jemals durch mich, Leid erfahren müssen.
Denn auch sie, diese Tiere, empfinden wie wir Angst, auch sie, empfinden wie wir Schmerz, Furcht, genauso Freude & Liebe.
Aber ich denke, jeder der Hunde Zuhause hat, sollte diese Situation kennen, viele solcher Menschen erzählen mir wie ihre Haustiere mit ihnen interagieren und oft auch oft wie reale Personen handeln.
Das ist, weil ES so ist, jedes Tier hat genauso seinen eigenen Charakter, ein Bewusstsein einen freien Willen, sowie wir Menschen auch.

Ich finde es wirklich schlimm, wie es auf der Welt wirklich zugeht..
Ist es wirklich einfacher?, nicht hinzusehen, nur seine eigene Meinung zu akzeptieren, nicht verstehen zu wollen oder zu verstehen, aber einfach zu ignorieren.?
Viele wissen es doch schon – die Wahrheit wird oft immer verdeckt, propagiert wird das, was schlecht für uns ist, irrsinnige Verbote werden erstellt und Studien werden manipuliert…

Früher sagte ich zwar auch solche Sachen wie, „es macht keinen Unterschied, wenn nur ich das mache, dadurch verändert sich doch auch nichts“. – Ich irrte mich sehr!
1. Macht es doch einen riesigen Unterschied! – Auf einem Selbst, die Gesundheit, einen besonders großen unterschied auf die Umwelt und ebenso beeinflusst dein handeln auch dein Umfeld.
2. Ist man hierbei nicht allein, man macht schließlich das richtige. – Wer diesen Planeten liebt und denkt wir sollten nicht über Tiere herrschen.. wird früher oder später aufwachen und die momentane Situation nicht mehr akzeptieren.

Nicht dass ich vorher nicht bewusst eingekauft habe, denn das habe ich!
Aber es war mir nicht bewusst, wie sehr!, unsere Essgewohnheiten die Welt, deren Bewohner, die Tiere, einfach gesagt das ganze Öko-System beeinflusst.

Ich habe es mir zur Aufgabe gemacht, nicht mehr wegzusehen, zu kämpfen, wie es andere machen und viele vor mir schon gemacht haben, für eine bessere, friedliebende, nachhaltigere Zukunft für alle, inklusive diesen Planeten! 

Quelle vom Beitragsbild – www.vgt.at

5 comments on “Eine Pelzige Angelegenheit, eine kleine Geschichte.”

  1. Hallo Hiro,
    ich selber bin weder Vegetarierin noch Veganerin und kann mir auch nicht vorstellen damit anzufangen. Doch was Echt-Pelzmäntel oder Echt-Lederjacken betrifft bin ich deiner Meinung. Vor allem bei Echt-Pelz. Oft werden (versteckt) auch Tierfelle verwendet, die eigentlich unter Schutz stehen und andere Menschen bereichern sich damit. Wenn ich daran denke, wird mir automatisch übel.
    Diesen Gedanken wollte ich dir einfach mitteilen.
    Ich wünsche dir noch einen schönen Rest-Abend!
    rahellyelli

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    1. Hallo Rahellyelli

      Auf meinem Blog sind natürlich auch nicht Veganer, sehr willkommen.

      Jah, die Situation ist leider echt schlimm. 
Es gibt z. B. auch Seiten die für Pelz werben, es sei nachhaltig, Öko-freundlich, sowie man auch erklären möchte, wieso der Pelzhandel (in Nordamerika) für den ethischen Aspekt eine positive Rolle spielt… (Ich kann mir wirklich nur am Kopf greifen…
) Bei diesen Seiten werden sogar noch beschrieben mit was für Fallen diese armen Tiere gefangen werden und eines, laut denen „nicht qualvollen“ Tod sterben… Ich weiß ja nicht… aber anscheinend habe ich eine andere Definition von Ethik als was dort beschrieben wird. Darüber muss ich irgendwie lachen, obwohl ich es gar nicht witzig finde.

      Liebe Grüße
      Hiro =)

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  2. Wenn du dich für einen Weg entschieden hast, dann geh ihn mit Konsequenz. Andere „zu etwas überreden“ geht selten gut, aber du für dich selbst kannst und solltest ihn auch gehen.
    Ich finde es schön, wenn jemand seinen Weg gefunden hat – darum bleib am Besten wirklich dran.

    Die „Tötungsarten“ sind allerdings wirklich unterschiedlich. Geh in die Geschichte zurück … Wo die Henker erst noch mit Axt oder Schwert den Kopf abschlugen und dann zur „humaneren“ Guillotine wechselten.

    Zudem macht es auch einen Unterschied, ob jemand einfach das Fleisch aus dem Regal nimmt und das Tier dahinter nicht sieht, oder ob er/sie wie in manchen Kulturen, sich für das Leben bedankt, welches das Tier gab.
    Es ist sehr schwer das jemandem begreiflich zu machen, der das nicht sehen will.

    Wenn ich mir diverse Diskussionen so ansehe und anhöre, fällt mir vor allem eines auf: Vielen fehlt der Respekt vor dem Tier, das für den Menschen starb. Wo Respekt ist, wird auch anders umgegangen und häufig auch gedankt für das Leben, das das Tier gab.

    Betrachten wir die Sache einmal aus diesem Blickwinkel ändert es zwar nichts an der Situation per se, jedoch hilft es dabei, den einen oder anderen zum Nachdenken zu bewegen.

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    1. Jah da hast du total recht!
      Ich finde, Menschen sollten ihr Essen mehr respektieren und bewusster darauf achten was Sie essen, die Gesundheit aber eben auch die Umwelt wird sich bei uns bedanken, natürlich auch zukünftige Generationen, denn so wie wir unseren Planeten behandeln bzw. unser Verhalten Heute, wird nur diese in der Zukunft schwer treffen. Ich möchte und werde niemals jemandem von irgendetwas überzeugen, nur die Fakten stehen wie sie sind, und so wie wir uns verhalten, werden wir uns selbst zerstören. Wir müssen oder sollten viel mehr Verantwortung übernehmen und auf solche Dinge achten…
      Wir müssen nicht alles perfekt machen..
      Aber zumindest immer mehr kleine Schritte für eine große und positive Veränderungen beitragen, das ist das einzige was wir dabei tun können.
      Uns zu informieren, um nicht alles zu glauben was uns irgendwer, der glaubt eine Ahnung zu haben, sagt.
      Ich wünsche mir, dass Menschen die meinen Blog lesen, auch mich kritisch hinterfragen und anfangen selber zu recherchieren… denn dann würde eine Diskussion auch Spaß machen…
      Aber dann gibt es leider auch solche die wirklich keine Ahnung haben, meine Zeilen dann auch noch falsch interpretieren und ohne jegliche Informationen eine destruktive Diskussion beginnen…
      Ich sage selbst, jeder zu seiner Zeit…
      Ich möchte zwar das Tierleid abschaffen, aber das geht nicht von Heute auf Morgen und Menschen brauchen nunmal die Zeit, wir denken schließlich nur noch mit dem Kopf und vergessen dabei auf unser Herz zu hören… und um diese Verbindung zu schaffen braucht es auch ein wenig… sobald dies passiert macht jeder seinen schritt von ganz allein.

      Gefällt 1 Person

      1. Es allen recht getan, ist eine Kunst die niemand kann.

        Den Spruch kennst du sicherlich. Wenn du mit deinen Ideen und Gedanken nach außen gehst wird es immer jemanden geben, bei dem du aneckst, insbesondere, wenn du Themen aufgreifst, die für einige ein rotes Tuch darstellen.
        Kritisch hinterfragen machen nur wenige, vor allem, wenn sie an einer ernsthaften Diskussion Interesse haben und lernen wollen.

        In einem hast du recht:
        jeder muss seinen Weg selber beschreiten – das kann und darf ihm/ihr keiner abnehmen …

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